Auf einen Blick
 

Therapeutische milde Hypothermie:

class I - Massnahme nach ROSC

Die therapeutische Hypothermie gewinnt zunehmend an Bedeutung, denn diese Therapie ist inzwischen besser evidenzbasiert als manche andere Massnahme, die täglich in Spitälern und Rettungsdiensten routinemässig angewandt wird: sie ist neu mit "class I" ausgezeichnet.

Der Zelltod und die toxischen Prozesse beginnen sehr schnell: die Excitotoxizität ist in den ersten 15 Minuten nach einem Herzstillstand am höchsten. Darum steht in den Guidelines 2010, dass nach einer Reanimation mit Return of Spontaneous Circulation ROSC "as soon as possible" gekühlt werden muss, und zwar so schnell als möglich.

Die Zeitrechnung des Zellzerfalls beginnt mit dem Herzstillstand des Patienten. Das Stoppen des Zerfalls mittels therapeutischer Hypothermie ist mit dem Erreichen der Körperkerntemperatur von 34 Grad C erreicht.

Tote Hirnzellen können nicht wiederbelebt werden und führen zu längerem Aufenthalt in der Intensivstation (durchschnittlich CHF 5'000 pro Tag), verlängerter Rehabilitation (durchschnittlich CHF 1'500 pro Tag) und lebenslanger Lebensqualitätseinbuss (CHF X pro Tag).

Mit den neuen Flex.Pad von EMCOOLS ist die Einhaltung einer vollständigen "Kühlkette" zur optimalen Patienten-Versorgung einzigartig und günstig möglich: Flex.Pad werden beim Patienten vom Rettungsdienst aufgeklebt und damit die toxischen Prozesse verlangsamt und gestoppt. Der Patient kommt mit den Pads in die Notfall-Aufnahme und von dort geht es ins Koro oder die IPS. Während des ganzen Prozesses ist die optimale Zieltemperatur / Körperkerntemperatur des Patienten gewährleistet.

Erwärmt sich der Patient während der 24 Std dauernden Therapie, werden einfach wieder zwei Flex.Pad aufgeklebt.

Flex.Pad ist die günstige Lösung für kleinere und mittelgrosse Spitäler, die Guidelines einzuhalten und den Patienten optimal zu versorgen. Grossen Kliniken gibt es die Möglichkeit, auch mehrere Patienten gleichzeitig und gerecht versorgen zu können, wenn zum Beispiel ein invasives Gerät bereits besetzt ist.

Das System ist sehr einfach handzuhaben, da nicht-invasiv, und wird zum Beispiel im fortschrittlichen Stadtspital Triemli in Zürich standardisiert eingesetzt, so wie es die internationalen Guidelines vorsehen.


 zurück